Die re:publica 2012 ist vorbei.

Es war toll.
Es war erfolgreich.
Ich habe die Zeit in Berlin genutzt.
Aber nicht zum Bloggen. Daher jetzt mehr …

Aber von vorne:
Die  re:publica ist das Klassentreffen der Blogger sei 2007. Da es immer mehr Blogger werden, muss die re:publica logischerweise mitwachsen. Aus anfänglich 700 Teilnehmern sind in 2012 nun 4000 Blogger geworden. Der Friedrichstadtpalast der letzten Jahre war zu klein geworden. Bei 2000 Bloggern platzen Kalkscheune, Friedrichstadtpalast und QuatschComedyClub aus allen Nähten. In diesem Jahr war die Station (am Gleisdreieck in Berlin) der Veranstaltungsort. Dort war es mit 4000 Bloggern  entspannt.

Manche fragen, ob es denn immer noch ein Klassentreffen sei oder eine Konferenz. Ich denke beides:

  • Bei meist sonnigem Wetter waren draußen vor der Tür selten weniger als 1000 Blogger beim Smalltalk. Im re:publica square fand man immer jemanden zum Reden (und Strom zum Laden der Devices). Man konnte seine Online-Kontakte endlich live kennen lernen und von alten und neuen Zeiten reden. Wenn das kein Klassentreffen ist
  • Aber wenn der @RegSprecher Steffen Seibert für 2 Stunden vorbeikommt, ist es eine professionelle Konferenz, und plötzlich sind auch alle SItz- und Steh-Plätze im Saal übervoll. Es waren in 3 Tagen über 200 Stunden Programm auf 8 Bühnen. Wenn das keine Konferenz ist

Auf dieser re:publica gab es für mich keine TOP-Sessions. Es waren die vielen kleinen Highlights, die diese re:publica für mich wieder zu einem Erfolg werden lassen:

  • Udo Vetter ist immer klasse mit seinen nett vorgetragenen aktuellen Beispielen aus der Juristerei rund um das Bloggen /und es gibt ca. 100 Mio Blogs weltweit !)
  • Die quirlige Cindy Gallop mit ihrem „MakeLoveNotPorn“ Vortrag hatte viele Lacher. Sie versucht die „Gerneration Porn“ noch abzuwenden. Ob sie es (mit unser aller Hilfe) schafft ?
  • Transparenz, Integrität, ACTA, SOPA und Informationsfreiheitsgesetz waren vieldiskutierte Themen in verschiedenen Vorträgen und Panels, zum Beispiel mit Constanze Kurz oder Helen Darbishire
  • Das Team von Telekom-hilft erzählte einige Interna uns stellte das Projekt einer eigenen Feedback-Community vor: unabhängig von Facebook.
  • Social Müdia: Den Titel hat Bruno Kollhorst nach eigenen Angaben von Stefan Keuchel ‚geklaut‘ (Stefan war aber da und lächelte). Eine Session auf der Suche nach Lösungen, um den Stress dür die ständigen Unterbrechungen und Ablenkungen zu beseitigen (oder stark reduzieren). Ergebnis: Offline ist keine Lösung. Coaching ist sicher ein guter Ansatz, auch Online möglich bei der TK
  • Die Pflichtveranstaltungen mit erhöhtem Unterhaltungswert von Markus Hündgen, Nilz Bokelberg, Markus Herrmann, Sascha Lobo waren Überleitungen in das Abendprogramm, wo noch lange der re:grill und die re:fill Bar geöffnet waren

Jetzt habe ich mindestens die Hälfte der besuchten Session noch nicht erwähnt. Dabei habe ich nur einen Bruchteil aller 200 Sessions besucht.

Einziger trübender Tropfen (aber der hat schon Tradition) ist das überlastete  WLAN. Leider ist das WLAN meist nicht erreichbar oder extrem überlastet gewesen. Eigentlich komplett unbrauchbar. Immerhin haben es in diesem Jahr die 4 großen Provider geschafft, dass UMTS nicht zusammengebrochen ist. Somit gab es auf der Internetkonferenz tatsächlich auch Internet. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber den letzten Jahren.

Kommt einfach im nächsten Jahr alle zur re:publica und seht selbst 🙂

Das „offizielle“ Schlussbild 2012:

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