Meine Vision

In 5 Jahren wird in Unternehmen die Kommunikation
in Social Media einen höheren Stellenwert
als die Kommunikation mit E-Mails haben.

Aus heutiger Sicht werden Unternehmen zukünftig mehrere Soziale Netze für die Kommunikation einsetzen. Sowohl Social Media (Facebook etc.) als auch Enterprise Social Networks werden dabei zum Einsatz kommen. Details finden Sie in den folgenden Erläuterungen.

Definitionen

Social Media

Meiner Definition nach ist Social Media die Nutzung der sozialen Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter, Google+ usw. zur Kommunikation. Für Unternehmen  ist das eine Erweiterung der Kommunikations-Kanäle. Es betrifft damit Marketing, Kommunikation, Vertrieb, Support, HR/Recruiting und weitere Bereiche von Unternehmen. Die Besonderheit der Social Media Kanäle ist die interaktive und bidirektionale Kommunikation. Im Gegensatz zu Print- und TV bekommt das Unternehmen Antworten und Kommentare zu den eigenen Beiträgen. Daher werden Social Media von Kunden auch gerne als direkter Service- und Support-Kanal genutzt. Als Zielgruppe für Unternehmen kommen in Frage: Kunden, Interessenten, (B2B-) Partner, Lieferanten, einfach alle, mit denen das Unternehmen kommuniziert.

Social Media umfasst inzwischen einen riesige Toobox an Vorgehensweisen und Werkzeugen. Man unterscheidet meist zwischen:

  • Social Media Monitoring zum Beobachten und Messen der Gespräche im Social Web über meine Marken, meine Produkte oder auch Mitbewerber
  • Social Media Marketing zum aktiven erhöhen meiner Markenbekanntschaft,
  • Social Media Vertrieb oder Social Selling als direkte Unterstützung und Ergänzung vom Vertrieb
  • Social Media HR zur Positionierung des Unternehmens und zum Recruiting
  • Social CRM Systeme integrieren Daten aus sozialen Medien

Der Themenkomplex Social Media ist heute eng verbunden mit weiteren Themen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt dafür, dass die generierten Inhalte möglichst weit verbreitet werden, weil sie gut bei Google und anderen Suchmaschinen platziert und damit auch gefunden werden. Content-Marketing sorgt für den roten Faden für die Leser der Nachrichten eines Unternehmens.

Social Business

Beim Social Business geht es um die Menschen. Der Mensch im Mittelpunkt der Kommunikation. Aus den Verbindungen zwischen Mitarbeitern, Kunden und Partnern kann das Unternehmen in erhöhter Geschwindigkeit zusätzliches Wissen und Werte schöpfen. Die Vernetzung im Social Business beginnt typischerweise intern zwischen den Mitarbeitern des Unternehmens und wird in einem zweiten Schritt für Partner und Kunden geöffnet. Social Business hat viele Überschneidungen mit Enterprise 2.0 und mit Wissensmanagement.

Enterprise Social Network (ESN)

Als erster Schritt zum Social Business beginnt das Unternehmen typischerweise mit einem Enterprise Social Network (ESN), manchmal auch Social Intranet genannt. Da in Projekten heute oft externe Mitarbeiter oder auch der Kunde selbst integriert wird, sind solche Intranets zwar noch geschlossen, aber nicht mehr ausschließlich intern. Software wie IBM Connections oder Microsoft SharePoint/Yammer, Jive, etc. leisten dies oft „out of the box“.

Community Management

Für eine strukturierte Kommunikation werden sogenannte Communitys (auch Gruppen oder Seiten genannt) gebildet. Für jedes relevante Thema oder Projekt steht eine eigene Community zur Verfügung. Mitarbeiter in der neuen Rolle des Community-Managers sind für den Erfolg der einzelnen Communitys und damit für einen erheblichen Teil des Geschäftserfolgs verantwortlich. (BTW.: das ist mein Lieblingsthema !!)

Digital Business

Das alles zusammen angereichert mit einer neuen Unternehmensstrategie, bei der Produkte, Prozesse und Projekte weitgehend digitalisiert sind, ist das Digital Business. Der Weg dorthin wird heute gerne „Digitale Transformation“ eines Unternehmens genannt. Dabei bleibt genau betrachtet kein Stein auf dem anderen.

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