IBM-connectIBM Connections

IBM entwickelt seit Jahren ihr zentral Plattform für Social Software in Unternehmen: „IBM Connections“. Die Software wir ausser bei IBM selbst in einigen großen Unternehmen bereits eingesetzt. Die Anwender sind bisher verwirrt, weil sie die neue Plattform neben ihrem Outlook (oder Notes) nicht ganz einordnen können. Man bleibt lieber bei der gewohnten Software: eben beispielsweise Outlook.

Wie geht es weiter?

In dieser Woche hat IBM nun Einblick gewährt in die nächsten Entwicklungsschritte. Um Anwender dahin zu führen, dass sie morgens als erste und wichtigste Plattform Connections öffnen, muss man ihnen das gewohnt Outlook nehmen. Dazu wird es die Möglichkeit geben, die wichtigste Outlook-Funktionalität in Connections zu integrieren. Die Anwender haben Mail, Kalender und Kontakte in Connections.

IBM Mail next

Momentan wird die neue Mail-Plattform „IBM Mail next“ genannt. Es sind einige ganz interessante Ideen angekündigt:

  • unbeantwortete Mails im Posteingang sollen als „Bring-Schuld“ gekennzeichnet werden. Man ist noch eine Antwort schuldig.
  • ebenso werden gesendete Mails markiert, auf die man noch keine Antwort erhalten hat.
  • IBM tritt mit dem slogan „organize anything“ an.

Die Plattform ist noch nicht fertig, sondern wir erst im Laufe von 2014 als Beta zur Verfügung stehen.

Weitere Infos von der IBM Connect

IBM hat diese und viele weitere Infos auf der IBM Connect in Orlando angekündigt. Viel Dokumentation findet man auf www.ibm.com/connect (Bildquelle).

 

 

 

 

 

4 Comments

  1. Pingback: Artikel zur IBM Connect |

  2. Philip Weiss

    Das Thema Social Business ist echt spannend. Ich hatte schon bei Logica/CGI versch. Plattformen getestet (Tibbr, Jiva, Yammer) und bin recht neu bei AtoS (bzw. Energy4U) und dort verfolgt man seit längerem den Zero Email Ansatz. Das Zielbild ist, dass quasi E-Mail vollstädnig durch BlueKiwi (eigene Collab Plattform – wurde zugekauft) abgelöst wird. Mir ging es bei der ersten Berührung ähnlich wie im Artikel oben eingangs beschrieben :-). Man muss aber auch sagen, dass der Roll-Out in DE noch nicht so weit ist wie in anderen Ländern und noch ein längerer Weg zu gehen ist. Meiner Meinung nach ist der Ansatz und die Stoßrichtung aber genau die richtige. Für mich ist E-Mail längst nicht mehr die effizienteste Art der Kommunikation.

    1. thomas christinck

      Ja, AtoS hat sich ein hohes Ziel gesteckt. Ist meiner Meinung aber richtig, denn der Umstieg auf ein Enterprise 2.0 ist in der Kommunikation für die meisten Unternehmen eine Revolution, eine nicht zu unterschätzende Änderung. Da muss man schon die Ziele klar formulieren und laut verkünden, sonst bricht während der Revolution das Kommuniktions-Chaos aus. Und das wollen die Unternehmen ja normalerweise nicht 😉
      Wir sollten uns mal unterhalten über „eine Welt ohne E-Mail“!

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